Damit Sicherheit und Spaß nicht untergehen

Wabach-Bad auf der Suche nach Aushilfspersonal für Freibad-Saison

Badegäste im Notfall aus dem Wasser ziehen, Pflaster kleben, auf die Einhaltung der Haus- und Badeordnung achten, bei Problemen oder Fragen weiterhelfen, aber auch Eintrittskarten verkaufen und Spielgeräte verleihen: die Aufgaben eines Freibad-Mitarbeiters sind vielfältig und verantwortungsvoll. Und nicht nur das: "Wir dürfen dort arbeiten, wo andere Menschen extra hinkommen, um ihre Freizeit zu verbringen", erklärt Benedikt Fago begeistert. Wer genau das auch mal gerne machen möchte, der kann sich bei ihm melden. Denn aktuell sucht der Fachangestellte für Bäderbetriebe und Leiter des Bad Laaspher Wabach-Bades wieder tatkräftige Unterstützung für die kommende Freibad-Saison, die voraussichtlich am Samstag, 4. Mai, startet.
Benötigt werden sowohl Rettungsschwimmer als auch Kassenpersonal. Erstere sollten einen Rettungsschwimmschein in Silber und eine Erste-Hilfe-Ausbildung besitzen, die nicht älter ist als zwei Jahre. Die Rettungsschwimmer sind hauptsächlich dafür verantwortlich, die Sicherheit des Badebetriebs zu gewährleisten. Die Kassenmitarbeiter hingegen sind die erste Anlauf- und Servicestelle für die Badegäste; sie begrüßen die Besucher, verkaufen Tickets, kontrollieren Ausweise (z.B. Schülerausweise) und verwalten die Spielgeräte, die im Wabach-Bad kostenfrei ausgeliehen werden können, beispielsweise Tischtennisschläger oder Wasserbälle.

Magret Damm und Benedikt Fago vom Bad Laaspher Wabach-Bad sind aktuell auf der Suche nach Kolleginnen und Kollegen für die neue Freibad-Saison und freuen sich über viele Rückmeldungen. (Foto: Stadt)

"Wichtig für diesen Job sind vor allem ein kundenfreundliches Auftreten und Grundkenntnisse in Mathematik", erläutert Benedikt Fago. Von den spezifischen Kenntnissen abgesehen sollten aber auch Verantwortungsbewusstsein und Spaß an der Teamarbeit bei den Angestellten nicht zu kurz kommen. Immerhin ist das Arbeiten im Wabach-Bad sehr familiär, wie Margret Damm betont: "Wir arbeiten alle Hand in Hand, die Gäste kennen uns und wir kennen inzwischen auch sehr viele von ihnen." Die Rettungsschwimmerin arbeitet schon seit einigen Jahren im Wabach-Bad und hat damit ihren absoluten Traumjob gefunden. Es ist besonders der tolle Kontakt zu den Besuchern, der ihr so gut gefällt: "Man lernt viele unterschiedliche Menschen kennen und trotzdem sind wir wie eine große Familie. Die Kinder rufen einen beim Namen und klatschen einen zur Begrüßung ab. Und neue Kollegen werden sofort freundlich aufgenommen. Hier wird niemand ausgeschlossen. Das macht es so schön."
Gemeinsam mit Benedikt Fago holt sie das Freibad aktuell aus dem Winterschlaf: Becken reinigen, Hecken schneiden, Wiese mähen und Umkleiden auf Vordermann bringen sind an der Tagesordnung, damit pünktlich zur Wiedereröffnung alles fertig ist. Mit diesen Vorarbeiten haben die Aushilfskräfte aber nichts zu tun, "sie kommen erst, wenn der Badebetrieb losgeht."

Bevor das beliebte Freibad wieder seine Pforten für Sonnenanbeter und Wasserratten öffnen kann, steht der Frühjahrsputz an. Margret Damm und Benedikt Fago bereiten alles für die Besucher vor. (Foto: Stadt)

Eingestellt werden die Rettungsschwimmer und Kassenmitarbeiter für eine Saison im Rahmen eines geringfügigen oder kurzfristigen Beschäftigungsverhältnisses. Benedikt Fago und Margret Damm hoffen jetzt, dass sich möglichst viele Interessierte melden. Leider sei die Zahl der Helfer in den letzten Jahren immer weiter zurückgegangen – ein Problem, vor dem aber nicht nur das Wabach-Bad stehe: „Der Fachkräftemangel macht auch vor dieser Branche nicht Halt. Viele Kommunen bzw. Badeeinrichtungen suchen Personal.“ Warum das so ist, darüber kann Benedikt Fago nur mutmaßen. „Vielleicht schreckt die Tatsache ab, dass es eine Saisonarbeit ist. Dabei ist das so eine schöne Aufgabe. Die Mitarbeiter haben die Gelegenheit, den Menschen mit dieser Tätigkeit etwas zurückzugeben, ihnen ein Stück Lebensqualität zu bieten“, rührt der Bad-Leiter die Werbetrommel. Sollten nicht genug Rückmeldungen kommen, drohen Ausfälle: „Entweder müssten wir irgendwann bei der Gästezahl eine Grenze ziehen, um die Sicherheit des Badebetriebs mit dem vorhandenen Personal gewährleisten zu können oder wir müssten die Öffnungszeiten verkürzen bzw. das Bad schließen. Das wäre der Worst Case und für alle sehr sehr schade“, sagt Benedikt Fago.
Wer Interesse hat, im Freibad mitzuarbeiten, kann Benedikt Fago eine E-Mail schreiben (benediktfago(at)googlemail.com) oder einfach werktags zwischen 10 und 15 Uhr im Wabach-Bad, Gennernbach 38, 57334 Bad Laasphe vorbeischauen. Auch die Stadtverwaltung hilft gerne weiter: Cordula Womelsdorf, Tel. 02752/909-122 oder c.womelsdorf(at)bad-laasphe.de.

Voraussichtlich am 4. Mai öffnet das Wabach-Bad wieder. (Foto: privat)

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