Aktuelles
Update zur Sanierung der Lachsbachschule
Im Zuge der laufenden Sanierungsmaßnahmen am Gebäude der Lachsbachschule, Gennernbach 13, wurden unvorhersehbare bauliche Mängel festgestellt. Diese machen eine Anpassung des Zeitplans erforderlich, sodass der für die Osterferien geplante Rückzug der Schule in die Sommerferien verschoben werden muss.
Hintergrund der Verzögerung ist, dass bei der Umsetzung des aktuellen Brandschutzkonzeptes bauliche Mängel aus der Erstellungsphase des Gebäudes in den 1970er-Jahren zutage traten. Damals wurde die Holzverschalung der Betondecken teilweise nicht entfernt und Wände wurden nicht lückenlos bis zur Decke gemauert.
Diese brandschutztechnischen Mängel traten erst nach ganzflächiger Öffnung der Deckenkonstruktion zutage.
Während die statische Standsicherheit des Gebäudes zu keinem Zeitpunkt gefährdet war, entsprechen diese Wandanschlüsse nicht den modernen Brandschutzanforderungen. Um im Falle eines Brandes den Schutz der Fluchtwege zu gewährleisten und einen Brandüberschlag zwischen Klassenräumen zu verhindern, ist eine sofortige Sanierung zwingend erforderlich.
In enger Abstimmung mit allen Fachbüros wurde bereits eine technische Lösung erarbeitet.
In den Fluren wird eine spezielle Brandschutzdecke eingezogen, die die geforderte Sicherheit vollumfänglich herstellt. Aufgrund dieser zusätzlichen Arbeiten verzögert sich die Fertigstellung jedoch.
In Abstimmung mit den Schulleitungen der involvierten Schulen und unter Beteiligung des Dienstleisters der Schülerbeförderung wurde entschieden, den Unterricht bis zu den Sommerferien an den Ausweichstandorten am Städtischen Gymnasium Bad Laasphe und dem Schulstandort Kreuztal fortzusetzen.