Senioren- und Pflegezentrum Gennernbach: Löschwasserproblem gelöst - Abriss- und Neubauarbeiten starten nächstes Jahr

Wie bekannt, plant die Mediko Pflege- und Gesundheitszentren GmbH und Co. KG, zugehörig der Lindhorst-Gruppe, auf dem Gelände der ehemaligen Hauptschule Bad Laasphe ein Altenwohn- und Pflegeheim zu errichten. Der ursprüngliche Zeitplan sah den Abriss des alten Hauptschulgebäudes noch in diesem Jahr vor, um im kommenden Frühjahr mit dem Neubau starten zu können. Bedingung für den Beginn der Arbeiten war das Vorliegen der Baugenehmigung für das Wohn- und Pflegeheim.

Diesbezüglich hatten sich zunächst Schwierigkeiten bezüglich des Löschwassernachweises für das neue Wohn- und Pflegeheim ergeben. Da die vorhandenen öffentlichen Wasserleitungen die erforderliche Löschwassermenge für das neue Objekt allein nicht hergeben, ist eine zweite Löschwasserquelle notwendig. Aus Kostengründen war zunächst geplant, die für das Objekt noch fehlende Löschwassermenge von 96 m³ im Brandfall aus dem Schwimmbecken im nahegelegenen Wabach-Bad zu beziehen und für die Zeit der alljährlichen Reinigung des Beckes im Frühjahr, bei der das Wasser für drei Wochen abgelassen wird, sogenannte mobile Löschwasserbehälter aufzustellen, die im Brandfall verwendet werden können. Dies fand aber keinen Zuspruch bei der Brandschutzdienststelle des Kreises - unter anderem weil eine "einfache und schnelle Wasserentnahme zur Durchführung von wirksamen Löscharbeiten" nach § 14 BauO NRW 2018 mit den Behältern angeblich "nicht gegeben" sei. 

Es sind daher weitere Gespräche mit der Lindhorst-Gruppe geführt worden, mit dem Ergebnis, dass jetzt der Bau einer Beton-Löschwasserzisterne mit einem Fassungsvermögen von 100 m³ am südlichen Rand des Grundstücks im Bereich der bisherigen Buswendefläche erfolgen wird. Die Kosten für diese Maßnahme tragen die Lindhorst-Gruppe und die Stadt je zur Hälfte, zumal dadurch auch zusätzliche Löschwassermengen für benachbarte Gebäude (u.a. städtische Turnhalle, Lachsbachschule) und das umliegende Wohngebiet zur Verfügung stehen werden. Die Maßnahme wird von der Stadt umgesetzt, der Behälter ist dann in öffentlicher Hand, gegenseitige Nutzungsrechte werden eingeräumt. Der Bau eines solchen unterirdischen Tanks wird auch von der Brandschutzdienststelle des Kreises befürwortet. Die Lindhorst-Gruppe wird einen entsprechenden Nachtrag zum Bauantrag stellen, damit die Baugenehmigung schnellstmöglich erteilt wird und mit den Abrissarbeiten dann im kommenden Frühjahr begonnen werden kann. 

Kommunalwahl 2020

Hier können Sie die Ergebnisse der Kommunalwahl in Bad Laasphe einsehen (VoteManager).

Hier können Sie die Zusammensetzung des künftigen Rates einsehen (Bekanntmachung).

Bürgerecho

Sie haben eine Frage, ein Anliegen oder möchten einen Schaden melden? Dann nutzen Sie dafür ganz einfach unser Bürgerecho.

Wirtschaftswegekonzept

Hier klicken für mehr Informationen

Wetterdaten

Hier finden Sie die aktuellen Wetterdaten aus Bad Laasphe.

Kontakt

Stadt Bad Laasphe
Mühlenstrasse 20
57334 Bad Laasphe

Telefon: 02752 909-0
Telefax: 02752 909-199

Email: post(at)bad-laasphe.de

Öffnungszeiten Rathaus

Montag bis Donnerstag 
08.30 Uhr - 12.00 Uhr
13.30 Uhr - 16.00 Uhr

Freitag
08.30 Uhr - 12.00 Uhr

Abteilung Familien, Soziales und Sport

Montag bis Freitag
08.30 Uhr - 12.00 Uhr

Donnerstag
13.30 Uhr - 16 Uhr

Andere Termine nach Vereinbarung!

Nach oben
AAA