Das Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt: Grundschule Bad Laasphe veranstaltete Projektwoche

Die Corona-Pandemie hat ihre Spuren hinterlassen – vor allem bei Kindern. Wo sonst das gemeinschaftliche Lernen in der Klasse oder der Spielnachmittag mit Freunden angesagt war, stand plötzlich Homeschooling auf der Tagesordnung. Persönliche Kontakte mussten auf ein Minimum reduziert werden. Und das, obwohl gerade sie so wichtig sind für die Entwicklung der Kinder. „Es gibt viel aufzuholen“, weiß Renate Krack-Schneider, Konrektorin und kommissarische Leiterin der Grundschule Bad Laasphe.

Aus diesem Grund veranstaltete die Schule, die aus dem Hauptstandort an der Bad Laaspher Bahnhofstraße und dem Teilstandort im Nachbarort Niederlaasphe besteht, vor Kurzem unter anderem eine Projektwoche, die den Gemeinschaftssinn der Schülerinnen und Schüler nach Corona wieder stärken sollte.

„Während dieser Zeit haben wir verschiedene Aktionen gemacht“, berichtet Renate Krack-Schneider. Unter anderem sei das Team von „AuxiliumVita“ aus Bad Berleburg an beiden Standorten vor Ort gewesen und habe mit den Klassen diverse Teambuilding-Spiele gespielt. Melanie Leber von der OGS bot zudem weitere Aktionen an, um die Sozialkompetenzen und das Gemeinschaftsgefühl der Kinder zu fördern. Mit dabei auch Marian Muller-Bosch: sie gab psychomotorische Turnkurse, in denen die Jungen und Mädchen durch leichte Übungen den Umgang mit ihrem eigenen Körper erlernen und ihre Koordinationsfähigkeit trainieren konnten.

Doch es wurde nicht nur gesportelt und gespielt. Begleitend zur Aktionswoche unternahmen die Schülerinnen und Schüler in den vergangenen Monaten auch Ausflüge. Während die Kinder vom Teilstandort Niederlaasphe beispielsweise in den Opel-Zoo im Taunus fuhren, besuchten die unterschiedlichen Klassen des Hauptstandortes Bad Laasphe den Biobauernhof Aue-Wingeshausen (1. Klassen), den Freizeitpark Lochmühle (2. Klassen), den Kölner Zoo (3. Klassen) und die Schulkinowochen (4. Klassen).

„Die Ausflüge stärkten nicht nur das Zusammengehörigkeitsgefühl der Kinder, sondern förderten auch ihren Entdeckungsgeist und Bewegungsdrang. Während im Freizeitpark zum Beispiel viele Klettermöglichkeiten auf die Jungen und Mädchen warteten, boten die Besuche in den Zoos und auf dem Biobauernhof interessante Einblicke in die Tierwelt und das Thema Nachhaltigkeit. Durch die Begegnung mit den Tieren und die vielfältigen Sinneserfahrungen blieb die Unterrichtsmaterie nicht bloß graue Theorie“, so Renate Krack-Schneider.

Finanziert wurden die Projektwoche und die Ausflüge mit Mitteln aus dem Baustein „Extra-Geld“, der zum NRW-Aktionsprogramm „Ankommen und Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ gehört. Mit diesem Förderprogramm werden Schulen konkret darin unterstützt, pandemiebedingte Defizite auszugleichen. Die Stadt Bad Laasphe hatte vom Land aus diesem Programm-Baustein insgesamt 69.575,00 Euro für ihre Schulen erhalten, der Betrag wurde abhängig von den Schülerzahlen auf die einzelnen Schulen aufgeteilt. „Am Beitrag von ‚AuxiliumVita‘ haben sich außerdem die Fördervereine beider Standorte monetär beteiligt. Dafür möchte ich mich ganz ausdrücklich bedanken“, betont die Konrektorin.

Sie freut sich, dass es gelungen ist, den Kindern durch die Unternehmungen fern ab des Klassenzimmers ein bisschen von dem zurückzugeben, was durch die Pandemie auf der Strecke geblieben oder gänzlich verloren gegangen war. „Die Aktionen kamen super an und alle waren mit Feuereifer dabei. Man hat gemerkt, dass das den Kindern sehr gefehlt hat.“

Und auch künftig soll der Unterricht durch Projekte aufgelockert bzw. bereichert werden. Das nächste steht schon an: genau wie andere Schulen im Stadtgebiet möchte sich auch die Grundschule Bad Laasphe mit beiden Standorten an dem städtischen LEADER-Kleinprojekt „Außerschulischer Lernort Wald“ beteiligen. Bei diesem wird den Schülerinnen und Schülern anhand der dramatischen Veränderung des Naturraums Wald seine Bedeutung als nachhaltiger Funktionsraum, Erlebnisort sowie regionaler Wirtschaftsfaktor verdeutlicht. Die Kinder pflanzen Setzlinge auf Kalamitätsflächen und betreuen diese im weiteren Verlauf als Schulwald. Der Landesbetrieb Wald und Holz NRW begleitet das Projekt.

(Fotos: Grundschule Bad Laasphe)

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