Bauhofleiter Matthias Prause zeigt in die Baumkrone des Bergahorns. Der rund 100 Jahre alte und 22 Meter hohe Baum auf dem Fischelbacher Friedhof muss gefällt werden. Eine massive Schädigung des Wurzelwerks hat dazu geführt, dass er bereits zur Hälfte abgestorben ist. (Foto: Stadt Bad Laasphe)

Nicht mehr verkehrssicher: Ahorn auf Fischelbacher Friedhof muss gefällt werden

"Hier ist leider gar nichts mehr zu machen", sagt Matthias Prause, Leiter des Bad Laaspher Bauhofs, beim Blick in die Krone eines Bergahorns auf dem Fischelbacher Friedhof. Wer genau hinsieht, stellt fest: während auf der einen Seite noch ein paar Knospen aufbrechen, sind auf der anderen Seite schon gar keine neuen Triebe mehr zu finden. Der rund 100 Jahre alte und 22 Meter hohe Baum ist massiv beschädigt und wird sich auch nicht wieder erholen. Um die Verkehrssicherungspflicht auf dem Friedhof weiterhin zu gewährleisten, muss er gefällt werden.
Grund für den schlechten Zustand des Gehölzes laut Matthias Prause eine Beschädigung des Wurzelwerks. "In den ersten Jahren nach den Verletzungen hat der Baum immer noch gut reagiert, man hat nie etwas gesehen. Aber in den letzten ein, zwei Jahren hat er im Starkastbereich massiv Totholz gebildet. Man erkennt eine Wipfeldürre. Und nicht nur die Krone ist stark beschädigt. Die komplette Seite zur Hecke hin ist abgestorben", erklärt der Bauhofleiter, der zugleich staatlich geprüfter Baumkontrolleur ist. Als solcher überprüft er, ob Bäume noch stand- und bruchsicher - und damit verkehrssicher - sind oder ob sie so starke Beschädigungen bzw. Krankheiten aufweisen, dass von ihnen eine Gefahr für die Allgemeinheit ausgeht. Dem Bergahorn auf dem Fischelbacher Friedhof attestiert der Experte keine Verkehrssicherheit mehr: "Für diesen Baum kann ich keine Verantwortung mehr übernehmen. Wenn das Totholz herunterfällt, ist das eine Gefahr für Leib und Leben. Die Fällung ist leider unumgänglich."
Aufgefallen war die Schädigung des Baumes vor kurzem nach einem Sturmtief. Ein aufmerksamer Friedhofsbesucher hatte gemeldet, dass ein dicker Ast über den Gräbern hängen würde. "Die Kollegen vom Bauhof sind daraufhin nach Fischelbach gefahren und haben den Ast entfernt. Dabei haben sie bemerkt, dass der Bergahorn noch viel mehr Totholz gebildet hat und dass theoretisch die Hälfte des Baumes weggeschnitten werden muss. Aber das macht keinen Sinn", schildert Matthias Prause.
Bei nächster Gelegenheit wird der Baum deshalb gefällt. Durch den Standort des Bergahorns im mittleren Bereich des Friedhofes, genau zwischen Einzel- und Tiefengräbern, wird das gar kein so leichtes Unterfangen. Schließlich dürfen die umliegenden Grabanlagen bei den Arbeiten keinen Schaden nehmen. Doch Matthias Prause und sein Team haben schon einen genauen Plan: "Bevor wir am unteren Ende des Stammes ansetzen, werden wir eine Hebebühne aufstellen und den Baum erstmal oben herum komplett abschneiden."

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