"Es werde Licht" im Kurpark: Neue Beleuchtung in Betrieb genommen

Der Bad Laaspher Kurpark ist sehr weitläufig, unterteilt in unterschiedliche Grünanlagen mit vielen Sitzgruppen, einem Teich mit hoher Aufenthaltsqualität, altem besonderen Baumbestand und einem Ehrenmal, von dem aus man einen wunderbaren Stadtüberblick hat. Die Nutzung des Kurparks ist vor allem in Pandemie-Zeiten noch-mals gestiegen. Bürger und Besucher aller Altersklassen nutzen den Park zum Spazieren, Hunde ausführen, Verweilen, Lesen, Ausruhen oder für sportliche Aktivitäten. Mehrere Wanderwege führen hindurch, Kurterrainwege regen zur sportlichen Betätigung an. Es handelt sich um ein barrierefreies Wegenetz, das beispielsweise ebenso von Rollstuhlfahrern genutzt werden kann. Der Park liegt stadtnah und trotzdem befindet man sich mitten in der Natur und kann entspannen.

Auf Initiative der TKS Bad Laasphe GmbH, in Kooperation mit der Stadtverwaltung und der Unterstützung durch das LEADER-Programm hat die Dunkelheit des Parks jetzt ein Ende und der Kurpark erstrahlt im neuen Glanz. Denn Dunkelheit bedeutet Gefahr, Helligkeit steht für Sicherheit. Es klingt banal, aber Helligkeit führt zu einem höheren Sicherheitsgefühl und weitaus höherem Komfort. Die Morgen- und Abendstunden ja sogar Nachtstunden können nun durch die Reaktivierung der Beleuchtung des gesamten Kurparks sehr gut genutzt werden. Vor allem im Frühjahr und Herbst bringt das einen großen Mehrwert für den Standort und seine Nutzungsmöglichkeiten. Jetzt kann sich wieder jeder, egal zu welcher Uhrzeit, im Kurpark wohl- und zugleich sicher fühlen.

Was ist passiert? Die alten Straßenlaternen (30 Stk.), die zum großen Teil irreparabel zerstört waren, wurden entfernt und im Zuge des Projekts durch 30 neue Leuchten ersetzt. Dazu wurden auch 25 neue Aluminiummasten installiert. Rund um den Kurparkteich konnten fünf alte Masten weiterhin genutzt werden und wurden durch die neuen LED-Leuchten auf den neuen Stand gebracht. Entstanden ist eine Wegbeleuchtung nach Bedarf durch Bewegungsmelder (Citysense Plus) und somit eine sensorgesteuerte und effiziente LED-Beleuchtung.

Am 18. November 2021 wurden die neuen Leuchten der Firma Lehner Leuchten Manufaktur GmbH in Betrieb genommen und die Einstellungsmöglichkeiten Vertretern der Stadtverwaltung erläutert. Die Leuchten können einzeln angesteuert werden. Eingebaute Citysense Plus Bewegungsmelder lassen die LED-Leuchten nur dann brennen, wenn tatsächlich Licht gebraucht wird. Zusätzlich haben die Laternen einen Infrarotsensor, der Menschen, Radfahrer und Autos wahrnehmen kann. Dadurch werden nur wirkliche Bewegungen von Personen erfasst, nicht aber z. B. von windbewegten Ästen, Kleintieren, etc. Die Sensoren registrieren die Bewegungen übrigens erst ab einer Höhe von 50 bis 80 cm – so dürfen Katzen, Marder oder Igel weiter unbehelligt durch die Nacht streifen.

Die Helligkeit, also die Lichtleistung der Straßenlaternen, lässt sich zudem über ein Computerpro-gramm für jede Leuchte individuell steuern. Dieses intelligente Zusammenspiel (LED + Sensorik) reduziert den Stromverbrauch der Straßenbeleuchtung zusätzlich um bis zu 80 Prozent.mFür den Sehkomfort, aber vor allem wegen dem Insekten- und Tierschutz, haben sich die TKS und Stadtverwaltung für eine warm-weiße Lichtfarbe entschieden. Dabei ist der Blauanteil des Lichts reduziert und irritiert somit Tiere nicht.

„Das neue Beleuchtungskonzept steht und kann ab sofort durch alle Bürger genutzt werden“, freut sich TKS-Geschäftsführerin Signe Friedreich, „jeder kann es nutzen, das System ist unkompliziert - alles geschieht von allein, man kann den Weg mit eigener Kraft heller erleuchten. Nach wenigen Minuten fahren die Laternen wieder auf ein Minimum herunter. Das hilft laufende Kosten für die Beleuchtung des Parks zu sparen.“

„Durch das Managementsystem können nach einigen Monaten genaue Einsparungen und Nutzungsmuster analysiert werden“, freut sich Marcus Winkeler (Fachbereichsleiter Bauen und Planen) und merkt an, dass die entstandene Beleuchtungsanlage mit dem Managementsystem vielfältige Einstellungsmöglichkeiten bietet.

Die Gesamtkosten des Projekts beliefen sich auf rund 67.000 Euro. LEADER übernimmt dabei einen Anteil von 65 Prozent, also rund 44.000 Euro. Das Geld stammt aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes. Den Eigenanteil in Höhe von 23.000 Euro übernimmt die TKS Bad Laasphe GmbH.

Einige der Masten, die derzeit noch etwas windschief stehen, werden kurzfristig durch die Ausführungsfirma begradigt und nachjustiert.

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