Bad Laaspher Wirtschaftswegekonzept: Jetzt sind die Bürger gefragt - Infoveranstaltung am 20. Juli

Gemeinsam mit der Ge-Komm GmbH für kommunale Infrastruktur steckt die Stadt Bad Laasphe mitten in der Erstellung ihres Wirtschaftswegekonzeptes. Inzwischen ist der Prozess so weit fortgeschritten, dass im nächsten Schritt die Bürgerinnen und Bürger der Lahnstadt Stellung zu dem von Ge-Komm erstellten Konzeptentwurf nehmen können.

Es geht darum, herauszufinden, welche Wirtschaftswege für welche Nutzergruppen eine hohe Priorität haben und daher unverzichtbar sind, welche eine Aufwertung/Modernisierung benötigen, und welche im Gegensatz dazu im Standard gesenkt oder vielleicht sogar ganz aufgegeben werden können, da sie kaum noch genutzt werden oder gar nicht mehr vorhanden sind. „Das Konzept soll einerseits einen Überblick über die vorhandene Infrastruktur und deren Zustand geben, andererseits als Grundlage für künftige Investitionsentscheidungen dienen“, so die Verantwortlichen.

Die Bürgerbeteiligung wird über verschiedene Kanäle möglich sein. Am Montag, 20. Juli, findet im Bad Laaspher Haus des Gastes eine zentrale Informationsveranstaltung statt. Hier werden die Experten von Ge-Komm gemeinsam mit den Anwesenden die Wegenetze der einzelnen Ortschaften näher betrachten und Anregungen und Fragen können ausführlich besprochen werden. Alle Bürgerinnen und Bürgern der Lahnstadt sowie alle weiteren Interessierten sind hierzu herzlich eingeladen. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr. Wer dabei sein möchte, wird gebeten, sich vorher entweder telefonisch oder per E-Mail bei Birgit Schubert von der Stadtverwaltung anzumelden: Tel. 02752/909-277, b.schubert(at)bad-laasphe.de. Aufgrund der Corona-Situation ist die Teilnehmerzahl auf 60 Personen begrenzt. Bei mehr Anmeldungen wird zeitnah ein zweiter Termin angeboten.

Nach dieser Infoveranstaltung wird zudem ein Online-Portal freigeschaltet, über welches die Bürgerinnen und Bürger ihre Anregungen zum Konzeptentwurf abgeben können. Und als dritte Möglichkeit werden in den nächsten Tagen ausgedruckte Wegekarten an öffentlich zugänglichen Stellen in den einzelnen Bad Laaspher Ortschaften ausgehängt. Wer nach Ansicht der Karten Anmerkungen hat, kann diese entweder telefonisch oder per E-Mail an die Experten von Ge-Komm (05422/98151-60, info(at)ge-komm.de) oder die Stadtverwaltung (Achim Schneider: 02752/909-274, a.schneider(at)bad-laasphe.de) übermitteln.

In den vergangenen Wochen hatten bereits die Mitglieder des internen Arbeitskreises Gelegenheit, den Konzeptentwurf genauestens unter die Lupe zu nehmen und entsprechende Rückmeldungen zu geben. Bei ihrer zweiten Sitzung im Haus des Gastes sprachen die Politiker, Ortsvorsteher, Vertreter von Forst- und Landwirtschaft, der Tourismusbranche und der Stadtverwaltung sowie weiterer Nutzergruppen gemeinsam mit Eugen Bitjukov und Alexander Klassen von Ge-Komm über das bisher Festgehaltene. Den Konzeptentwurf hatte die Gesellschaft aus dem Osnabrücker Land im Frühjahr auf Basis von Liegenschaftskarten, Katasterauszügen, weiterer Geo-Daten und einer Vor-Ort-Erfassung erstellt, wie Eugen Bitjukov in seiner Einführung den rund 30 Anwesenden noch einmal ausführlich erläuterte.

„Nach unserer ersten Arbeitskreissitzung Anfang Mai haben wir von Ihnen schon einige Kommentare und Anmerkungen dazu erhalten, die wir in Listen aufbereitet und vorbewertet haben“, rekapitulierten Eugen Bitjukov und Alexander Klassen anschließend. „Die meisten waren in unseren Augen Hinweise zum Zustand, zur Befestigungsart oder zur Nutzung der Wege, sodass wir diese erst einmal zur Kenntnis genommen haben.“

Der ein oder andere habe aber auch schon zu konkreten Änderungen im Konzeptentwurf geführt.
Als Beispiel pickten sich Bitjukov und Klassen einen Weg zwischen Bernshausen und Banfe entlang des Banfer Sportplatzes heraus. „Dieser ist im IST-Konzept ein Hauptwirtschaftsweg und gehört damit in die Kategorie C. Nach einem Kommentar Ihrerseits und einer entsprechenden telefonischen Rücksprache ist der Weg im SOLL-Konzept eine Kategorie höher eingestuft worden, nämlich in die Kategorie B, womit er zum multifunktionalen Verbindungsweg wird. Begründung Ihrerseits war, dass dieser Weg entlang des Sportplatzes in Zukunft – auch aus rettungstechnischen Gründen – multifunktional genutzt werden soll und deshalb asphaltiert werden müsste. Das war für uns alles verständlich und erklärbar, deshalb haben wir diesen Weg im SOLL-Konzept höher kategorisiert. Bei der Einordnung der Wege in die Kategorien nehmen wir immer die Perspektive der Allgemeinheit ein, wir fragen nach dem Nutzen für die gesamte Gesellschaft und nicht nur für einzelne Personen oder Gruppen“, so Bitjukov.

Wieder andere Kommentare erforderten in den Augen der Experten noch Rücksprachen mit dem Arbeitskreis. Da jedoch nicht alle Urheber der Kommentare in der Sitzung anwesend waren, verständigten sich die Anwesenden nach einer kurzen Betrachtung der Anmerkungen darauf, dass Ge-Komm und die Stadtverwaltung die Unklarheiten mit den jeweiligen Absendern individuell klären. Darüber hinaus nutzte der Arbeitskreis die Gunst der Stunde, sich bei den Experten noch etwas genauer über Fördermöglichkeiten im Bereich der nachhaltigen Verbesserung und Modernisierung der Wirtschaftswege zu informieren, für die ein solches Wegekonzept Voraussetzung ist.

Eugen Bitjukov und Alexander Klassen ermutigten auch die Arbeitskreismitglieder schließlich noch einmal, das bisherige Konzept auf Herz und Nieren zu prüfen. „Geben Sie uns auch weiterhin Rückmeldung. Ganz egal ob Sie uns anrufen, uns eine E-Mail schicken, ob Sie sich im Online-Portal anmelden oder die Karten ganz klassisch auf Papier ausdrucken und ansehen: Hauptsache Sie machen mit! Denn das soll schlussendlich nicht unser Konzept sein, sondern das von Ihnen allen. Nichts von dem, was wir bisher erarbeitet haben, ist in Stein gemeißelt. Wir sehen uns vielmehr als Werkzeug, um Sie zu Ihrem Wegenetzkonzept zu führen. Aufgrund Ihrer lokalen Kenntnisse können Sie uns am besten sagen, womit wir richtig liegen und womit falsch.“

Das Konzept, dessen Erstellung mit Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds ELER gefördert wird, soll im Herbst 2020 fertiggestellt sein und Handlungsempfehlungen für die Wegeabschnitte enthalten, auf deren Grundlage die Stadt künftig eine bedarfsgerechte Investitionsplanung im Bereich der Wirtschaftswegeunterhaltung vornehmen kann. 

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