IKEK von Bad Laasphe steht – Abschlussforum am 25. Juni

Eine gesamtkommunale Strategie für die kommenden Jahre entwickeln, um die Stadt zukunftsfähig aufzustellen – das ist die Idee, die Bad Laasphe mit dem Integrierten kommunalen Entwicklungskonzept, kurz IKEK, verfolgt. In den vergangenen Monaten haben die Lahnstadt, ihre Bewohner und Akteure gemeinsam mit Fachexperten intensiv an der Umsetzung dieser Idee gearbeitet. Nun sind die Vorbereitungen abgeschlossen: Das Konzept steht, am vergangenen Montag wurde es zuerst den Mitgliedern des Wirtschaftsförderungs- und Kulturausschusses vorgestellt.
Das 205 Seiten starke Papier bündelt übersichtlich die Ergebnisse der bisherigen Arbeit: Neben einer detaillierten Bestandsanalyse, 22 Stadtteil-Profilen und einer so genannten SWOT-Analyse, die Stärken und Schwächen sowie Chancen und Risiken der Lahnstadt in den Fokus nimmt, sind es vor allem die darauf aufbauenden, zahlreichen Projektideen von den Bad Laaspher Bürgerinnen und Bürgern, die das Herzstück des Konzeptes bilden. Bürgermeister Dr. Torsten Spillmann und Raumplanerin Vera Lauber, die den IKEK-Prozess in Bad Laasphe von Beginn an mit ihrer fachlichen Expertise begleitet, freuen sich, dass so viele Menschen an der Erarbeitung der Konzeptinhalte mitgewirkt haben. „Über 200 Erwachsene und Kinder aus den Dörfern und der Stadt Bad Laasphes haben sich an den Workshops, den Stadtteil-Safaris, dem Projekttag ‚Coole Orte‘ sowie an der Projektblattaktion beteiligt. Daher hat es Zeit gebraucht, um all den wundervollen Ideen den angemessenen Rahmen zu geben“, schildert Vera Lauber. Und Dr. Torsten Spillmann ergänzt: „Der bottom-up-Ansatz, also die Entwicklung von Zielen für unsere Kommune unter intensiver Einbindung der lokalen Bevölkerung, ist das zentrale Element des IKEK. Ohne die Anregungen, Ideen und Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger hätten wir das Konzept so nicht erstellen können. Deshalb möchten wir uns an dieser Stelle nochmals bei allen bedanken, die sich eingebracht haben. Wir haben uns Zeit genommen, weil wir keinen einzigen Gedanken vernachlässigen wollten. Qualität war hier wichtiger als Schnelligkeit.“
Insgesamt 123 Projektideen, ortsspezifische genauso wie solche, die die Entwicklung der gesamten Kommune fördern sollen, hatten die Bewohnerinnen und Bewohner Bad Laasphes entwickelt. 50 Projekte wurden von den Ideengebern im Rahmen des IKEK-Prozesses qualifiziert und auf einem Projektideenblatt eingereicht. Sie bedienen die drei Handlungsfelder „Wirtschaft, Infrastruktur und Bildung“, „Leben und Kultur in den Ortskernen“ und „Tourismus und Freizeit in und an der Natur“ und wurden in folgende sieben Bündel unterteilt: „Ortsmitten, Dorfplätze und Spielplätze“, „Dorfgemeinschaftshäuser, Begegnungsstätten und Dorfcafés“, „Natur, Umwelt und Mauern“, „Ortseingänge und Dorfportale“, Radwege, Wanderwege und Infrastruktur“, Sport und Bewegung“, „Kunst, Kultur und Lernorte“. Die Projekte sollen allesamt zur Leitidee für die gesamtkommunale Entwicklung, „Liebevoll Leben in Natur & Kultur“, beitragen. Ein 5-Punkte-Programm, das auf der Leitidee aufbaut, zeigt die wesentlichen Entwicklungslinien, denen Bad Laasphe mit der Umsetzung der Projekte in den kommenden Jahren folgen möchte:
1.    Die Mitte finden!
2.    Die Kleinode herausstellen!
3.    Auf das Wesentliche konzentrieren!
4.    Die Altstadt stärken!
5.    Weniger ist mehr!
Vorausgegangene Planungsprozesse, wie beispielsweise das städtische Leitbild aus dem Jahr 2011, die Südwestfalen-Regionale 2013, das Projekt Labor WittgensteinWandel, das Projekt KWK Modellkommune Bad Laasphe oder auch das gebietsbezogene integrierte ländliche Entwicklungskonzept (GIEK) im Rahmen der LEADER-Bewerbung, wurden in dem Konzept ebenfalls aufgegriffen und berücksichtigt. Dr. Torsten Spillmann freut sich, dass die Stadt damit den eingeschlagenen Weg weitergeht: „Basierend auf dem Leitbild aus dem Jahr 2011 kann der Prozess mit dem IKEK jetzt weiterverfolgt werden, zur Stärkung der Dörfer und der Kernstadt – unserer Heimat.“
Am 25. Juni soll das Konzept bei einem 2. IKEK-Forum in der Volkshalle Feudingen der Öffentlichkeit vorgestellt werden. „Dann möchten wir uns das abschließende Feedback aus der Bevölkerung holen“, so Dr. Spillmann und Vera Lauber. Am 11. Juli soll auch der Rat über das Konzept entscheiden. Beschließt er es, könnten anschließend Fördermittel für die Projekte, unter anderem in der Dorferneuerung, in LEADER wie auch im Städtebau, akquiriert werden. Ein idealer Zeitpunkt, wie der Bürgermeister und Vera Lauber erklären: „Der nächste Stichtag zur Einreichung von Förderanträgen in der Dorferneuerung über die Bezirksregierung Arnsberg ist der 30. September.“ Doch damit ist das IKEK noch nicht beendet. Das Konzept bleibt auch nach der Abschlusspräsentation des 205-seitigen Berichts für neue Projektvorschläge und Ideen offen. So kann der begonnene Entwicklungsprozess gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern von Bad Laasphe auch in den kommenden Jahren in den Dörfern und der Kernstadt weitergeführt werden.

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