Schon über eine halbe Million Euro investiert: Bad Laasphe schöpft Darlehensprogramm „Gute Schule 2020“ voll aus

Neue Pausenhöfe, neue EDV-Ausstattungen, neue Heizungen oder auch neues Mobiliar: Die Stadt Bad Laasphe hat in den vergangenen drei Jahren über eine halbe Million Euro in ihre Schulen investiert. Möglich wurde dies durch das Darlehensprogramm „Gute Schule 2020“, das im Jahr 2017 gemeinsam vom Land Nordrhein-Westfalen und der NRW.Bank ins Leben gerufen wurde. Durch dieses Programm stehen der Lahnstadt seither bis einschließlich 2020 jährlich rund 177.000 Euro zur Verfügung, um ihre Bildungsstätten zu sanieren bzw. zu modernisieren. „Und diese Mittel rufen wir natürlich auch vollumfänglich ab, nachdem 2016 im Schulausschuss ein entsprechendes Konzept verabschiedet wurde“, betont Volker Kohlberger, Leiter des zuständigen Fachbereichs Familien, Soziales und Sport bei der Bad Laaspher Stadtverwaltung.

Beispiel Städtisches Gymnasium: Hier hat sich so einiges getan. „2017 haben wir den Aufzug eingebaut, um Barrierefreiheit zu schaffen und die kaputte Folie im Lehrschwimmbecken erneuert. Im vergangenen Jahr ist der Physikraum generalüberholt worden – dort finden Lehrer und Schüler jetzt die neueste Technik und Ausstattung vor. Und in diesem Jahr haben wir bekanntermaßen den Schulhofbereich komplett umgestaltet, mit neuen Spielgeräten und Sitzmöglichkeiten, die sowohl eine bewegte als auch eine Ruhepause zulassen, ganz nach den Bedürfnissen der Schüler“, gibt Volker Kohlberger einen Überblick über die umgesetzten Maßnahmen. Etwa eine Viertelmillion Euro haben all diese Neuerungen gekostet – komplett finanziert über „Gute Schule 2020“. Rund 50 Prozent der bisher abgerufenen Gelder aus diesem Programm sind somit in das Gymnasium als größte Schule im Stadtgebiet geflossen. „Das ist schon eine stolze Summe“, meint Volker Kohlberger.

Dem können sich Corie Hahn und Steffen Roth nur anschließen. Die Schulleiterin des Gymnasiums und ihr Stellvertreter freuen sich, dass die Schule „so gut ausgestattet ist“. Der im vergangenen Jahr grundsanierte Physikraum habe eine große Bedeutung für den Schulstandort, der erst kürzlich zum dritten Mal als „MINT“-freundlich zertifiziert wurde. Und dass die Vision eines von Schülern, Eltern und Lehrern gemeinsam entworfenen Pausenhofs fast 1:1 Wirklichkeit geworden ist, sei einfach nur „super“. „Wenn man sich in der Schullandschaft in NRW umsieht, dann muss man schon sagen, dass wir hier auf der Insel der Glückseligen sind. Wir sind mit dem Schulträger, also der Stadt Bad Laasphe, sehr gut aufgestellt“, erklärt Corie Hahn begeistert. Dies sei nicht zuletzt deshalb ein Glücksfall, weil die Landesregierung den zukünftigen Weg der Schulbildung klar vorgebe, der vor allem Richtung digitale Bildung steuere. „Um diesen Weg überhaupt gehen zu können, müssen die Voraussetzungen dafür vorhanden sein.“

Als Zeichen der Förderung durch das Land und die NRW.Bank und für die hervorragende Ausstattung erhielt das Gymnasium vor kurzem das Schild „Gute Schule 2020“ zur Anbringung an die Außenfassade. Doch auch die anderen Einrichtungen, also die Grundschulen Bad Laasphe mit ihrem Teilstandort Niederlaasphe, Feudingen und Banfe werden solche Tafeln noch erhalten, denn auch hier ist bau- und ausstattungstechnisch in den vergangenen drei Jahren einiges passiert.

In der Grundschule Bad Laasphe ist beispielsweise der Spielplatz erneuert worden, in Niederlaasphe wurde unter anderem die Außenanlage mit der Treppe rund um dem Haupteingang auf Vordermann gebracht, die Lachsbachschule erhielt neue Türblätter, Fensterbänke und WC-Trennwände, die Grundschule Banfe neuen Schiefer für ihre Fassade und in Feudingen gingen nicht nur die Maler kräftig zu Werke, sondern wurde auch eine Mensa für den im Sommer gestarteten OGS-Betrieb eingerichtet.

Den Austausch von Heiz- und Beleuchtungsanlagen und den Erwerb von technischem Equipment für ein digitales Lernen und Lehren (Tablets, Server, Software) in ihren Schulen hat die Stadt Bad Laasphe ebenfalls über das Darlehensprogramm finanziert, genauso kleinere Anschaffungen wie Schränke, Vitrinen, Fenstervorhänge, Bodenturnmatten oder einen Defibrillator.

„Die Schülerinnen und Schüler in unserer Stadt sind uns wichtig. Der nächste Schritt nach ‚Gute Schule 2020‘ werden die Digitalisierungsprojekte sein, damit die Schulen auch weiterhin zukunftsfähig aufgestellt sind und bleiben“, wirft Bürgermeister Dr. Torsten Spillmann schon einen Blick in die Zukunft.

Die letzten Fördergelder aus dem Programm „Gute Schule 2020“, die nächstes Jahr noch kommen, sind vor allem für die Sanierung der Fenster und Fassaden der Aula am Gymnasium sowie des Lehrschwimmbeckens vorgesehen.

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