Finanzspritze für den Unterricht 4.0: Bad Laasphe erhält rund 331.000 Euro aus dem „DigitalPakt Schule“

Die Digitalisierung macht vor keinem Lebensbereich Halt, schon gar nicht vor der Schule. Schließlich sollen – und müssen – hier die grundlegenden Kompetenzen für den richtigen Umgang mit den Medien und Technologien vermittelt werden, damit die Kinder und Jugendlichen von heute ihr soziales und berufliches Leben auch noch morgen ohne Einschränkungen gestalten können. Grundvoraussetzung dafür ist neben einer Veränderung der Lehreraus- und -weiterbildung, einer Anpassung der Lehrpläne und der Erstellung entsprechender pädagogischer Konzepte eine zeitgemäße, digitale Bildungsinfrastruktur in den Schulen. Dazu gehören beispielsweise interaktive Tafeln, Laptops, Tablets und Notebooks sowie ein leistungsstarker Internetzugang. Doch all das kostet Geld. Bund und Länder wollen den Schulträgern bei den nötigen Investitionen finanziell unter die Arme greifen: Mit dem „DigitalPakt Schule“ stellen sie über einen Zeitraum von fünf Jahren insgesamt fünf Milliarden Euro für den Ausbau der digitalen Bildungsinfrastruktur zur Verfügung.

Bis zum Jahr 2025 sollen alle Schulen in der allgemeinen und beruflichen Bildung, die das für ihr Lernkonzept möchten, mit den entsprechenden Technologien und Konzepten ausgestattet sein – unabhängig von der Schulform und der jeweiligen Trägerschaft. Gemäß der entsprechenden Förderrichtlinie des Landes Nordrhein-Westfalen erhält die Stadt Bad Laasphe aus dem Pakt für ihre Schulen rund 331.000 Euro.

Um die Mittel abzugreifen, müssen einerseits Förderanträge für die jeweiligen Maßnahmen bis spätestens 31.12.2021 gestellt werden. Daneben bedarf es weiterer Voraussetzungen. So muss etwa ein technisch-pädagogisches Einsatzkonzept vorliegen, das die Stadt und die jeweilige Schule gemeinsam erarbeitet haben und neben einer Bestandsaufnahme auch pädagogisch begründete Planungen und Vereinbarungen zur IT-Grundstruktur, zur medialen Ausstattung sowie eine Planung zur Qualifizierung von Lehrkräften beinhaltet. Zudem muss die Stadt einen Eigenanteil in Höhe von 10 Prozent erbringen (ca. 36.700 Euro) und bei den Maßnahmenkosten in Vorleistung treten.

Um diese Voraussetzungen erfüllen zu können, wurden die Ausgaben (Förderbudget zzgl. Eigenanteil) bereits im Entwurf des Haushaltsplanes 2020 veranschlagt. Zudem möchte die Stadt Bad Laasphe zügig Maßnahmenplanungen aus dem Medienentwicklungsplan konkretisieren, um im kommenden Jahr schon erste Förderanträge stellen zu können.

Die Verbesserung des W-LANs in den Schulen steht dabei an oberster Stelle der geplanten Investitionen. Gemeinsam mit IT- und Bauexperten möchten Stadt und Schulen schnellstmöglich gemeinsam analysieren, welche Maßnahmen an welchem Standort ergriffen werden müssen, um überall ein leistungsfähiges W-LAN zu erhalten. „Sicherlich braucht es dafür im ersten Schritt die Breitbandversorgung, deren zeitliche Umsetzung wir aber nicht beeinflussen können. Deshalb schauen wir, was fernab des Glasfaserausbaus noch zu tun sein wird, um umgehend reagieren zu können, wenn das schnelle Netz überall verfügbar ist“, erklärt Volker Kohlberger, Leiter des Fachbereichs Familien, Soziales und Sport. Am Grundschulstandort Niederlaasphe ist das bereits der Fall, dort wurde das Glasfaserkabel vor wenigen Wochen verlegt. Die Grundschulen Bad Laasphe, Banfe und Feudingen, das Städtischen Gymnasium und die Kindelsberg-Lachsbachschule werden folgen.

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