Was tun beim Corona-Verdacht?

Wer den Verdacht hat, mit dem Coronavirus infiziert zu sein, sollte sich - soweit möglich - zu Hause isolieren und umgehend Kontakt zu seinem Hausarzt aufnehmen - und zwar per Telefon. Der Gang in die Praxis sollte vermieden werden, um das Verbreitungsrisiko im Falle einer tatsächlichen Infizierung nicht zusätzlich zu erhöhen. Der Hausarzt bespricht dann mit Ihnen die weiteren nötigen Behandlungsschritte.

Krankheitsanzeichen sind grippeähnliche Symptome wie

  • trockener Husten
  • Fieber
  • Schnupfen
  • Abgeschlagenheit
  • Halskratzen
  • Kopf- und Gliederschmerzen
  • Übelkeit
  • Schüttelfrost
  • Durchfall
  • Verlust des Geschmacks-/Geruchssinns

Und wenn der Hausarzt nicht erreichbar ist?

  • Bei nur leichten Symptomen: selbst isolieren (Zuhause bleiben, Kontakte vermeiden, Händehygiene einhalten)
  • Wenn die Beschwerden zunehmen: Kassenärztlichen Notdienst anrufen (116 117)
  • Bei Notfällen (z.B. Atemnot): Notruf wählen (112)

Wer einen Selbsttest zu Hause gemacht hat, der positiv ausgefallen ist, muss das dem Gesundheitsamt melden. Personen, die Siegen-Wittgenstein leben, können die Meldung entweder über ein Online-Formular auf der Webseite des Kreises oder über die Corona-Hotline (0271/333-1120) vornehmen. Bis weitere Schritte veranlasst sind, sollten sich auch diese Personen auf alle Fälle in Quarantäne begeben.

Aufgrund der Zunahme der Corona-Infektionszahlen hat der Kreis Siegen-Wittgenstein sein Vorgehen bei der Kontaktpersonen-Nachverfolgung der aktuellen Entwicklung angepasst. Künftig werden vom Kreisgesundheitsamt zunächst ausschließlich die Kontakte von Infizierten im häuslichen Umfeld und besonders gefährdete Personen ins Blickfeld genommen. Das sind unter anderem Menschen ab 70 Jahre, Patientinnen und Patienten mit schweren Erkrankungen und einem erhöhten Risiko für einen schweren Verlauf, aber auch alle Personen, die im medizinischen oder pflegerischen Bereich arbeiten (Praxen, Kliniken, Pflegedienste, Senioren- und Pflegeheime, Behindertenwohnheime und -werkstätten), dort betreut werden oder sich in Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen und Kitas aufhalten.

Für alle anderen Personen, die positiv getestet werden, bedeutet das ab sofort ein höheres Maß an Eigenverantwortung: Sie müssen sofort alle unterrichten, zu denen sie in den letzten vier Tagen vor dem Test und seit dem Test engen persönlichen Kontakt hatten. „Eng“ ist ein Kontakt dann, wenn der Abstand ohne Maske geringer als 1,5 Meter war. Personen, mit denen ein schlecht oder nicht belüfteter Raum über eine längere Zeit geteilt wurde, gelten ebenfalls als enge Kontaktperson.

Enge Kontaktpersonen müssen sich dann ebenfalls ohne eine weitere Benachrichtigung oder offizielle Anordnung in Quarantäne begeben. Wenn keine typischen Krankheitssymptome bestehen, kann die Quarantäne von diesen Kontaktpersonen nach fünf Tagen durch einen negativen PCR-Test oder nach sieben Tagen durch einen negativen Schnelltest (Bürgertest) beendet werden. Ohne Test endet sie nach 10 Tagen. Auch in diesem Fall ist Voraussetzung, dass keine typischen Krankheitssymptome vorhanden sind.

Auf der Homepage des Kreises können enge Kontaktpersonen unter www.siegen-wittgenstein.de/corona eine Quarantänebescheinigung beantragen*). Die Daten werden vom Kreisgesundheitsamt auf Plausibilität überprüft.

Sollten bei einer Kontaktperson Symptome auftreten, muss diese bei ihrem Hausarzt einen PCR-Test machen lassen. Wenn der Test positiv ausfällt, muss die Person weiter in Quarantäne bleiben. Das Gesundheitsamt wird automatisch über den positiven Test informiert und wird sich mit dem bzw. der Betroffenen in Verbindung setzen.

Ist eine enge Kontaktperson eines Infizierten geimpft oder genesen und hat keine für eine Corona-Erkrankung typischen Symptome, muss sie nicht in Quarantäne gehen. Sie sollte trotzdem jeden nicht unbedingt notwendigen Kontakt zu anderen Menschen vermeiden und darauf achten, ob sich eventuell für eine Corona-Erkrankung typische Symptome einstellen. In diesem Fall muss sie ihre Hausarztpraxis kontaktieren, um abzuklären, ob eine Infektion mit dem Coronavirus vorliegt oder nicht.

Diese konzentrierte Kontakt-Nachverfolgung entspricht den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (RKI) und des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und wir z.B. in benachbarten Kreisen bereits länger angewandt.

*) Wird im Laufe der KW48 2021 freigeschaltet.

Weitere Informationen hat auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in einer FAQ-Liste zusammengetragen: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/fragen-und-antworten/verdacht-auf-eine-infektion-und-test.html

 

 

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