Kliniken, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen

Besuche in Krankenhäusern, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, vollstationären Einrichtungen der Pflege und besonderen Wohnformen der Eingliederungshilfe sowie in ähnlichen Einrichtungen sind auf Basis eines einrichtungsbezogenen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes zulässig, das die Empfehlungen und Richtlinien des RKI zum Hygiene- und Infektionsschutz umsetzt. Dabei ist stets zu berücksichtigen, dass die jeweiligen Regelungen nicht zu einer vollständigen Isolation der Betroffenen führen. Insbesondere müssen die Begleitung des Geburtsprozesses und der Geburt und Besuche, die aus Rechtsgründen (insbesondere zwingende Angelegenheiten im Zusammenhang mit einer rechtlichen Betreuung) oder zur seelsorgerischen Betreuung erforderlich sind, infektionsschutzrechtlich ermöglicht werden. Dies gilt auch für die Begleitung Sterbender.

Da der 7-Tage-Inzidenzwert im Kreis Siegen-Wittgenstein über 50 liegt, haben sich die Vertreter aller Akutkrankenhäuser und Reha-Kliniken im Kreisgebiet mit dem Gesundheitsamt im Oktober auf folgende Regeln verständigt:

  • Besuche im Krankenhaus können erst ab dem sechsten Tag des stationären Aufenthaltes erfolgen, d.h. wenn der Patient bereits fünf Tage dort aufgenommen war.
  • Besucher, die jünger als 16 Jahre sind, dürfen aktuell keine Patienten besuchen. Die Besuchszeiten teilen die Krankenhäuer auf Nachfrage mit.
  • Bei der Geburt im Kreißsaal, analog beim Kaiserschnitt im Operationsaal, kann der Ehemann bzw. ein Angehöriger die werdende Mutter begleiten und später auch täglich für eine Stunde im Krankenhaus besuchen.
  • In der Kinderklinik ist weiterhin die Aufnahme eines Erwachsen, in der Regel eines Elternteils, mit einem Patienten möglich

Ausnahmen von diesen Regeln gelten für den Besuch schwer bzw. kritisch kranker Personen. 

Für vollstationäre Pflegeeinrichtungen und besondere Wohnformen der Eingliederungshilfe gilt außerdem Folgendes:

  • Jede/r Bewohner/in kann täglich Besuch erhalten.
  • Die Besuche sind auf je zwei Besuche pro Tag von maximal zwei Personen (im Außenbereich vier Personen) zu beschränken.
  • Die Besucher/innen sind über die aktuellen Hygienevorgaben zu informieren (mindestens durch einen Aushang) und zur Einhaltung anzuhalten.
  • Bei den Besucher/innen ist bei jedem Besuch ein Kurzscreening (Erkältungssymptome, SARS-CoV-2-Infektion, Kontakt mit Infizierten oder Kontaktpersonen ersten Grades) einschließlich Temperaturmessung durchzuführen. Ein Zutritt zur Einrichtung ist nur möglich, wenn sich bei dem Screening keine Hinweise darauf ergeben, dass der/die Besucher/in mit dem Coronavirus oder einem anderen Krankheitserreger infiziert ist. 
  • Für Besucher/innen ist das Tragen einer FFP2-Maske obligatorisch, soweit es nicht aufgrund von gesundheitlichen Einschränkungen zu erheblichen Belastungen führt. Ihnen soll zudem vor dem Besuch ein PoC-Antigen-Schnelltest empfohlen und angeboten werden. Sollte solch ein Test positiv ausfallen oder wird er abgelehnt, ist der Zutritt ebenfalls zu verwehren. 
  • Die Besucher/innen müssen sich vor dem Besuchskontakt die Hände desinfizieren.
  • Die Besucher/innen müssen grundsätzlich einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. Wenn der Besucher eine FFP2-Maske trägt und der Besuchte mindestens eine Mund-Nasen-Bedeckung, und vorher und hinterher eine gründliche Handdesinfektion erfolgt ist, dann muss der Abstand nicht eingehalten werden. In diesem Fall sind auch körperliche Berührungen zulässig.
  • Es ist ein Besuchsregister zu führen (mit Name und Telefonnummer des Besuchers, Datum und Uhrzeit des Besuchs und Name des besuchten Bewohners). Dieses Register muss vier Wochen aufbewahrt werden.
  • Das Pflegepersonal und weitere Beschäftigte der Einrichtungen, die die zum Aufenthalt von Patienten und Bewohnern dienenden Räume betreten, sind mindestens an jedem dritten Tag auf das Coronavirus zu testen. Dies gilt auch für das Personal ambulanter Pflegedienste, soweit es Kontakt zu den Pflegebedürftigen hat. Die Beschäftigten haben beim unmittelbaren Kontakt zu Bewohnern und Patienten eine FFP2-Maske zu tragen. 
  • Bewohner/innen dürfen die Pflegeeinrichtungen für 6 Std. täglich verlassen, wenn sie sich dabei an die Regelungen der Coronaschutzverordnung für den öffentlichen Raum halten. 
  • Bewohner/innen sind - soweit möglich - einmal in der Woche durch PoC-Antigen-Schnelltests zu testen. Sofern die Bewohnerinnen und Bewohner die Einrichtungen verlassen, sind sie bei der Rückkehr und ein zweites Mal drei Tage nach der Rückkehr zu testen.
  • Der allgemeinen Öffentlichkeit ist der Zugang zu Pflegeeinrichtungen zu verwehren. Dies betrifft auch den Zugang zu Kantinen und Cafeterien.
  • Seelsorger/innen, Betreuer/innen, Dienstleistende zur medizinisch-pflegerischen Versorgung und zur weiteren Grundversorgung (Ärzte, Frisöre, Fußpflege) dürfen die Einrichtungen unter den oben genannten Bestimmungen betreten.
  • Sämtliche öffentliche Präsenzveranstaltungen wie Vorträge, Lesungen oder Informationsveranstaltungen sind untersagt. 

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