Handel, Handwerk und Dienstleistungen

Handel

Zulässig ist der Betrieb von

  • Einrichtungen des Einzelhandels für Lebensmittel, Direktvermarktungen von Lebensmitteln, Abhol- und Lieferdiensten sowie Getränkemärkten
  • Wochenmärkten für Verkaufsstände mit dem Schwerpunkt Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs
  • Apotheken, Reformhäusern, Sanitätshäusern, Babyfachmärkten und Drogerien
  • Tankstellen, Banken und Sparkassen sowie Poststellen
  • Kiosken und Zeitungsverkaufsstellen
  • Futtermittelmärkten und Tierbedarfsmärkten
  • Einzelhandelsgeschäften, die kurzfristig verderbliche Schnitt- und Topfblumen verkaufen, soweit sie den Verkauf hierauf einschließlich unmittelbaren Zubehörs (Übertöpfe usw.) beschränken
  • Einrichtungen des Großhandels für Großhandelskunden und - beschränkt auf den Verkauf von Lebensmitteln - auch für den Endkunden
  • Bau- und Gartenbaumärkten und Baustoffhandelsgeschäften (aber nur für Gewerbetreibende mit Gewerbeschein, Handwerker mit Handwerkerausweis und Land- und Forstwirte mit den jeweils betriebsnotwendigen Waren. Allen anderen Personen ist der Zutritt nicht gestattet).

Ebenfalls zulässig bleibt die Abgabe von Lebensmitteln durch soziale Einrichtungen (sog. Tafeln). 

Allen nicht genannten Verkaufsstellen des Einzelhandels ist der Betrieb untersagt. Zulässig ist nur der Versandhandel und die Auslieferung bestellter Waren. Die Abholung der Waren durch den Kunden ist nur erlaubt, wenn die Hygieneschutzmaßnahmen eingehalten werden können.

Für Verkaufsstellen mit gemischtem Sortiment, das auch Waren umfasst, die verkauft werden dürfen, gilt, dass sie in Gänze öffnen dürfen, wenn diese Waren den Schwerpunkt des Sortiments bilden (Beispiel: ein Supermarkt darf auch Schals verkaufen, da der Schwerpunkt hier auf Lebensmitteln liegt und nicht auf Kleidung). Bilden diese Waren nicht den Schwerpunkt des Sortiments, dürfen nur die zulässigen Waren verkauft werden (Beispiel: ein Bekleidungsgeschäft, das auch Süßigkeiten verkauft, sein Hauptgeschäft aber mit Bekleidung macht, dürfte nach der Verordnung zwar öffnen, aber nur die Süßigkeiten verkaufen).  

Die Anzahl von gleichzeitig in zulässigen Handelseinrichtungen anwesenden Kundinnen und Kunden darf 1 Person pro angefangene 10 m² Verkaufsfläche nicht übersteigen. In Handelseinrichtungen mit einer Gesamtverkaufsfläche von mehr als 800 m² darf diese Anzahl 80 Kundinnen und Kunden zuzüglich jeweils 1 Kundin/Kunde pro angefangene 20 m² der über 800 m² hinausgehenden Verkaufsfläche nicht übersteigen.

Innerhalb von Einkaufszentren, Einkaufspassagen und ähnlichen Einrichtungen ist für jede räumlich abgetrennte Verkaufsstelle die Höchstkundenzahl maßgeblich. Zudem muss die für die Gesamtanlage verantwortliche Person sicherstellen, dass nicht mehr Kund/innen Zutritt zur Gesamtanlage erhalten als in Summe für die Verkaufsgeschäfte nach den jeweils zulässigen Personenzahlen zulässig sind. Zusätzlich kann bezogen auf die Allgemeinfläche 1 Person je 20 m² Allgemeinfläche in die zulässige Gesamtpersonenzahl für die Gesamtfläche eingerechnet werden. Durch ein abgestimmtes Einlassmanagement ist sicherzustellen, dass im Innenbereich Warteschlangen möglichst vermieden werden. Befindet sich in einer Verkaufsstelle ein oder mehrere weitere Geschäfte ohne räumliche Abtrennung (zum Beispiel eine Bäckerei im räumlich nicht abgetrennten Eingangsbereich eines Lebensmittelgeschäftes), so ist die für die Gesamtfläche zulässige Kundenzahl nach den oben genannten Kriterien zu berechnen.

Untersagt sind außerdem:

  • der Verkauf von alkoholischen Getränken zwischen 23 Uhr und 6 Uhr 
  • der Verzehr von Lebensmitteln in der Verkaufsstelle und in einem Umkreis von 50 Metern um die Verkaufsstelle (Lebensmittelgeschäft, Kiosk usw.), in der die Lebensmittel erworben wurden
  • der Verzehr von alkoholischen Getränken in der Öffentlichkeit

Handwerk und Dienstleistungen

Einrichtungen des Handwerks und des Dienstleistungsgewerbes (z.B. Reinigungen, Waschsalons, KFZ-Werkstätten, Fahrrad-Werkstätten, Autovermietung) bleiben geöffnet. In den Geschäftslokalen von Handwerkern und Dienstleistern ist der Verkauf von nicht mit handwerklichen Leistungen oder Dienstleistungen verbundenen Waren untersagt; ausgenommen ist notwendiges Zubehör. In Geschäftslokalen von Telefondienstleistern sind nur die Störungsannahme sowie die Reparatur oder der Austausch defekter Geräte zulässig; der Verkauf von Waren, auch im Zusammenhang mit der Vermittlung von Dienstleistungsverträgen, ist unzulässig. Zudem gelten dieselben Zugangsbeschränkungen und maximale Personenanzahlen wie für den Einzelhandel. 

Dienst- und Handwerksleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann (etwa Frisördienstleistungen, Gesichtsbehandlungen, Kosmetik, Nagelstudios, Maniküre, Massage, Tätowieren und Piercen), sind untersagt. Ausgenommen davon sind:

  • medizinisch notwendige Leistungen von Handwerkern - unabhängig vom Vorliegen einer eigenen Heilkundeerlaubnis - Dienstleistern im Gesundheitswesen (einschließlich Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden, Podologen, medizinische Fußpflege, Hebammen usw., Hörgeräteakustiker, Optiker, orthopädische Schuhmacher usw.)
  • die gewerbsmäßige Personenbeförderung in PKWs
  • Tätigkeiten von Angehörigen der Heilberufe mit Approbation und sonstigen Personen, die zur Ausübung der Heilkunde gemäß §1 des Heilpraktikergesetzes befugt sind
  • zur Versorgung erforderliche Tätigkeiten der ambulanten Pflege und der Betreuung im Sinne des Fünften, Achten, Neunten und Elften Buches Sozialgesetzbuch
  • die mobile Frühförderung und Therapiemaßnahmen im Rahmen der Frühförderung nach dem Neunten Buch Sozialgesetzbuch, die in Kooperationspraxen stattfinden (jedoch nur im Rahmen von Einzeltherapien)

Die Erbringung dieser Leistungen sollte möglichst kontaktarm erfolgen und die allgemeinen Hygiene- und Infektionsschutzhinweise sind strikt zu beachten. Bei gesichtsnahen Dienstleistungen, bei denen der Kunde keine Alltagsmaske tragen und der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, müssen Beschäftigte während der Behandlung mindestens eine FFP2-, KN95- oder N95-Maske tragen.

Eine Übersicht über alle Liefer- und Bestellservices in der Lahnstadt in Corona-Zeiten finden Sie hier... 

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