Bad Laasphe führt „Bürgerecho“ ein: Verwaltung schafft zusätzliche Möglichkeit, um Anliegen zu melden

Nicht abgeholte Mülltonnen, ein Schlagloch in der Straße, ein umgestürzter Baum, der einen Weg blockiert, Fragen zum Winterdienst, zum Reisepass oder zu Steuern: Die Bandbreite der Anliegen, die Bürgerinnen und Bürger an ihre Verwaltungen herantragen, ist groß. Auch die Bad Laaspher Stadtverwaltung erreichen täglich zahlreiche Fragen, Hinweise und Anregungen zu den unterschiedlichsten Themen. 

Um diese künftig besser koordinieren und damit schneller und effektiver bearbeiten zu können, hat sie das Online-Portal „Bürgerecho“ eingerichtet. Über dieses können die Bad Laaspherinnen und Bad Laaspher ihre Anliegen ab sofort ganz einfach im Rathaus melden – und zwar unabhängig von den Öffnungszeiten rund um die Uhr, von montags bis sonntags, von Zuhause oder per Smartphone direkt von unterwegs, gerne auch mit Foto. Das Portal ist über die Internetseite https://buergerecho.bad-laasphe.nrw/ erreichbar.

„Das ‚Bürgerecho‘ ist der schnelle und direkte Draht der Bürgerinnen und Bürger zu ihrer Verwaltung. Es ist dem bekannten Mängelmelder ähnlich, über den bereits in vielen Städten beispielsweise Verschmutzungen oder Beschädigungen im öffentlichen Raum angezeigt werden können. Unser System geht allerdings noch einen Schritt weiter. Denn wir haben neben diesen klassischen Mängel-Kategorien noch weitere aufgenommen, beispielsweise den Punkt ‚Meldeamtsangelegenheiten‘, bei dem es quasi um alles geht, was das Bürgerbüro erledigt, oder den Punkt ‚Bauangelegenheiten‘. Und auch die Kategorien ‚Allgemeine Fragen‘ und ‚Allgemeines Feedback‘ sind auf der Seite zu finden“, erklärt Bürgermeister Dr. Torsten Spillmann. Und weiter: „Letztlich sollen die Bürgerinnen und Bürger über diese Seite alles melden, was ihnen auf der Seele brennt: Hinweise auf Mängel, Beschädigungen oder Verschmutzungen, Anregungen, Vorschläge, sachliche Kritik, Beschwerden oder auch Lob.“

Wer eine Meldung machen möchte, klickt einfach auf die genannte Internetseite. Vor der ersten Nutzung ist eine Registrierung notwendig. Dafür müssen die Nutzer eine gültige E-Mail-Adresse sowie ihren vollständigen Namen und ein Passwort eingeben. „Wenn wir wissen, von wem die Meldung kommt, können wir uns leichter mit derjenigen Person in Verbindung setzen, wenn es unsererseits noch Nachfragen oder Klärungsbedarf gibt“, so Dr. Torsten Spillmann. Der Nutzer erhält anschließend eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Aktiviert er diesen, ist er im System registriert und kann immer Meldung machen, wenn ihm etwas auffällt. Dazu wählt er erst die entsprechende Kategorie aus, in die die Meldung fällt, und kann anschließend, wie bei einer E-Mail, in einem Textfeld  sein Anliegen schildern und entsprechende Dateien wie Dokumente oder Fotos anhängen. 

Die Meldung wird nach Absendung automatisch an die zuständige Stelle bzw. den zuständigen Mitarbeiter im Rathaus weitergeleitet. Die Kontaktsuche, wer für das Anliegen zuständig ist, entfällt damit. Zudem können die Bürger in ihrem Profil stets den Bearbeitungsstatus ihrer Meldung einsehen und erhalten entsprechende Nachrichten bzw. Antworten direkt auf ihre angegebene E-Mail-Adresse. Für die Öffentlichkeit sind die Anfragen aus Datenschutzgründen nicht einsehbar. 

Bürgermeister Dr. Spillmann betont, dass sich das Bürgerecho erstmal in einer Testphase befindet: „Wir werden in den kommenden Wochen schauen, wie das System genutzt wird und wie die Resonanz darauf ist. Gut möglich, dass wir die Kategorien oder die Plattform selbst noch etwas anpassen müssen. Auch da hoffen wir auf ein Echo aus der Bevölkerung.“ Die Stadtverwaltung wünscht sich natürlich, dass die Bad Laaspherinnen und Bad Laaspher von dem Bürgerecho rege Gebrauch machen. „Mittels dieses Instruments können wir alle gemeinsam die Lebensqualität in unserer Stadt weiter verbessern. Das System gibt der Verwaltung eine bessere Übersicht über die Anfragen und das bedeutet auch eine Zeitersparnis in der Bearbeitung“, so der Bürgermeister.

Wer nicht die Möglichkeit hat, die Internetseite aufzurufen, weil er zum Beispiel keinen PC besitzt, kann seine Anliegen während der aktuellen Öffnungszeiten des Rathauses (montags bis donnerstags von 8.30 bis 12 Uhr und von 13.30 bis 16 Uhr, freitags von 8.30 bis 12 Uhr) natürlich auch weiterhin über das Telefon oder persönlich vortragen.

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