Traum vom Vereinsheim wird wahr: DLRG lässt Blockhütte auf Freibad-Gelände errichten / Stadt hilft bei Baubegleitung

Ein eigenes Vereinsheim – davon träumt die DLRG-Ortsgruppe Bad Laasphe schon lange. Und das hat seinen Grund: „Wir haben keine eigenen Räumlichkeiten, in denen die für uns so wichtigen theoretischen Unterrichtseinheiten, Lehrgänge oder Fortbildungen stattfinden können, in denen wir unsere Sitzungen abhalten und Vereinsmaterialien trocken und sicher lagern können“, berichtet Ausbildungsleiter Patrick Scholz. Bisher nutzt die Ortsgruppe zur Lagerung des Vereinsmaterials einen kleinen Nebenraum im Wabach-Bad. „Doch der ist dafür eigentlich total ungeeignet. Und eine ordnungsgemäße Durchführung von Sitzungen oder gar Theorieunterricht und Lehrgängen ist dort schon gar nicht möglich“, weiß Patrick Scholz.

Ein Zustand, mit dem sich die emsigen Vereinsmitglieder nicht auf ewig abfinden wollen. Bereits im März 2007 beantragten sie deshalb, auf dem hinteren Teil der Liegewiese im Wabach-Bad oberhalb des Wabachs ein Vereinsheim errichten zu dürfen. Der Ausschuss für Freizeit, Jugend, Soziales und Sport stimmte zu, ein entsprechender Pachtvertrag über die benötigte Fläche wurde wenige Tage später geschlossen. Doch die schmalen finanziellen Mittel des Vereins ließen eine Realisierung des Vorhabens nicht zu – bis jetzt. 

In diesem Spätsommer wird der Traum endlich wahr. Mitte September, nach dem Ende der Freibadsaison, sollen die Bauarbeiten starten. Für eine eingeschossige Blockhaus-Hütte hat sich der Verein entschieden. Mit ihren 40 Quadratmetern wird sie ausreichend Platz bieten für einen Schulungsraum, einen Abstellraum zur Lagerung der Vereinsmaterialien und ein WC. Sowohl die theoretische Aus- und Weiterbildung der eigenen Mitglieder als auch die Schulung Dritter im Rahmen der durch ihn angebotenen Kurse, Lehrgänge und Fortbildungen und interne Sitzungen möchte der Verein dort künftig abhalten. Durch die direkte Nähe zum Wabach-Bad soll es außerdem leichter fallen, Theorie und Praxis miteinander zu verknüpfen. Darüber hinaus erhofft sich die Ortsgruppe durch die eigene Vereinsstätte an prominenter Stelle auch eine größere Präsenz in der Öffentlichkeit. „Vielleicht können wir so ja noch den einen oder anderen für die DLRG begeistern. Wir freuen uns immer über neue Mitglieder und auch über jedwede Unterstützung“, wirbt Patrick Scholz.

Die Stadt Bad Laasphe als Eigentümerin des Grundstücks unterstützt den Verein bei seinem Vorhaben. Sie hat den Bauantrag auf den Weg gebracht und hilft auch personell bei der Baubegleitung. „Das haben wir schon öfter gemacht, wenn Vereine auf städtischen Flächen etwas errichten wollten“, sagt Bürgermeister Dr. Torsten Spillmann und erinnert in diesem Zuge an das Sportlerheim in Niederlaasphe oder an den barrierefreien Anbau an das Vereinsheim in Puderbach, der als IKEK-Projekt umgesetzt wird. „Wenn wir durch die Bereitstellung unserer Expertise und Fachkompetenz einen Beitrag dazu leisten können, dass wichtige Vereinsprojekte realisiert werden, dann sind wir natürlich gerne bereit, das zu tun. Dieses Vereinsheim ist solch ein bedeutsames Projekt – nicht nur für die DLRG, sondern auch für alle anderen, die von der fundierten Ausbildung der Vereinsmitglieder profitieren. Deshalb sind wir auch hier gerne dabei und freuen uns, dass dieses Vorhaben nun endlich in die Tat umgesetzt werden kann“, so der Verwaltungschef. 

Bei mehreren Ortsterminen stimmten sich die Vereinsmitglieder, die Stadtverwaltung und die Vertreter der am Bau beteiligten Firmen in den vergangenen Wochen bereits über die Maßnahme ab. Dem Verein war es wichtig, heimische Unternehmen in das Projekt einzubeziehen und hat bei seiner Auswahl entsprechend darauf geachtet. Der Zugang zur Hütte soll über ein Tor zum Ditzroder Weg erfolgen, sodass die Vereinsmitglieder nicht zwingend das ganze Freibadgelände überqueren müssen und die Hütte auch unabhängig von den Öffnungszeiten des Bades erreichen können. Die Liegefläche des Freibades wird sich durch den Bau übrigens nur unerheblich verkleinern, versichert Volker Kohlberger, Leiter der Fachabteilung Familien, Soziales und Sport im Rathaus: „Die Hütte wird in der obersten Ecke des Grundstücks auf der anderen Seite des Wabachs errichtet, das fällt kaum ins Gewicht. Die Badegäste werden auch in Zukunft genügend Platz im Bad vorfinden.“ 

Während die Baubegleitung gemeinsam mit der Stadt Bad Laasphe geschieht, liegt die finanzielle Abwicklung in der alleinigen Verantwortung der DLRG-Ortsgruppe. Ca. 80.000 Euro kostet die Errichtung der Hütte, für den Verein alles andere als ein Pappenstiel. Wer die Mitglieder unterstützen oder mehr über die Tätigkeiten und die Vereinshistorie erfahren möchte, findet unter https://bad-laasphe.dlrg.de weitere Informationen und ein Spendenformular.

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